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Sport wirkt wie Medizin

Dass Sport fit macht, das weiß jeder. Aber es gibt noch weitere gute Gründe, sich regelmäßig zu bewegen. Sport wirkt auf unseren Körper wie Medizin – durch Sport können wir gezielt Krankheiten vorbeugen.  Anbei einige Beispiele:

 

Sport senkt das Krebsrisiko

 

Sport kann vor vielen Krebsarten schützen. So gibt es etwa bei Brustkrebs einen Zusammenhang zwischen Bewegung und der Entstehung von Tumoren. US-amerikanische Studien zeigen, dass je stärker die Anstrengung ist, desto höher ist der Schutz nicht an Krebs zu erkranken. Das gilt allerdings nicht für alle Krebsarten, z.B. auf Enddarmkrebs hat Sport keinen Einfluss.

 

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Schneeschuhwanderung zur Planeiler Alm

Viele Wege durch die winterliche Traumlandschaft sind erst durch Schneeschuhe möglich. Schneeschuhe sind keine neue Erfindung, sondern wurden bereits von den Ureinwohnern Nordamerikas benutzt, um das Einsinken im Schnee zu verhindern. Während einer Schneeschuhwanderung durch die Natur soll man auf das Wild besonders Rücksicht nehmen, denn für das Wild wäre eine Flucht vor dem Menschen durch den tiefen Schnee schlichtweg kräfteraubend. Continue reading

Zelten – traditionelle Südtiroler Weihnachtssüßspeise

Kein Lebensmittel ist so fundamental wie das Brot. Jede Kultur hat eigene Rezepte, seinen eigenen Stil und seine eigene Art das Brot zu verzehren. Auch noch in der heutigen Zeit, wo man überall und zu jeder Zeit das Lebensmittel Brot erhält, ist es kaum für einen Menschen wegzudenken. Aber das war nicht immer so: Um die Jahrhundertwende war Südtirol eine arme Region. Die Bauern führten ein schlichtes Leben – sie bewirtschafteten kargen Boden und hielten ein paar Kühe auf dem Hof. Man versuchte durch den Handel über die zahlreichen Pässe etwas Geld dazuzuverdienen. Reich waren nur die Kaufleute. Die Bauern waren froh, mal Brot auf den Tisch zu haben. Zu Weihnachten gönnte man sich den Luxus und versüßte das Brot mit getrockneten Birnen. Die Bauern nannten das Brot “Zelten”. Als im Laufe der Zeit der Wohlstand anstieg und zunehmend Produkte aus dem Ausland importiert wurden, konnte man dem Teig nun auch Rosinen, Aprikosen, Datteln, Feigen und anderes Trockenobst hinzufügen. Auch heute noch ist es zu Weihnachten Brauch, Zelten zu backen. Es gibt zahlreiche Rezepte und jede Bäckerfamilie hütet sein Rezept wie den eigenen Augapfel. Trotzdem möchten wir Ihnen hiermit ein Grundrezept zeigen und wünschen Ihnen bei der Zubereitung viel Erfolg.

 

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Der Herz-Jesu-Sonntag – ein traditionsreiches Fest

Am Herz-Jesu-Sonntag, der heuer auf den 14. Juni fällt, werden jedes Jahr auf den  Berggipfeln quer durch Südtirol und vor allem im Vinschgau hunderte Feuer in verschiedensten Formen und Größen gezündet. Dieses spektakuläre Ereignis wird hierzulande seit 1796 gefeiert und ist immer wieder sehenswertes Schauspiel am nächtlichen Sommerhimmel.

 

Historischer Hintergrund zum Herz-Jesu-Feuer

Das Entzünden des Bergfeuers geht auf vorchristliche Zeiten zurück: Damals zündeten die Menschen zur Feier der Sommersonnenwende im Juni rituelle Feuer an. Das Herz-Jesu-Fest, das immer am 3. Sonntag nach Pfingsten stattfindet, fällt ebenso auf Mitte bis Ende Juni, wodurch die Bergfeuer zur Sonnenwende und das Herz-Jesu-Fest allmählich zu einem Fest wurden.
Das Jahr 1796 hat für Südtirol vor allem eine politisch-historische Bedeutung. In diesem Jahr wurde Tirol vom Krieg gegen die Franzosen regelrecht überrollt und die Bewohner hatten kaum Gelegenheit, sich darauf vorzubereiten. An einer Tagung der Tiroler „Landsstänge“, bei denen alle damaligen Volksschichten vertreten waren, beschlossen jene Vertreter des Volkes, das Land Tirol dem Herzen Jesu zu widmen und hofften somit auf den Beistand Gottes in dieser schweren Zeit. Als dann kurze Zeit später die Tiroler überraschend siegten, wurde dies natürlich göttlichem Zutun zugesprochen und so wurde der Herz-Jesu-Sonntag zu einem kirchlichen Feiertag in Tirol.
Ende des 19. Jahrhunderts wurden dann die ersten Bergfeuer in diesem Zusammenhang entzündet und lodern seither jedes Jahr in immer neuen Formen, wie etwa Herzen, Kreuzen, Schriftzügen oder Zeichen Jesu Christi.

 

Auch Sie möchten dieses einmalige Schauspiel an Sommerbeginn miterleben? Dann fragen Sie gleich an – wir vom Hotel Traube Post in Graun freuen uns auf Ihre Anfrage!

Culturonda® Terra Raetica

Eine einzigartige Kulturwanderung durch den Vinschgau

Mit insgesamt 12 verschiedenen Stationen in ganz Südtirol führt Sie die Culturonda® durch die vielseitige Kulturlandschaft des Landes. Entdecken Sie das Land, die Leute und die verschiedenen Lebensarten Südtirols und erfahren Sie mehr über deren Entstehung und Geschichte!

 

Neben dem Zusammenspiel aus Gebirgslandschaft mit Traditionen und Bräuchen verschiedener Volksgruppen spielten auch die drei Landessprachen – Deutsch, Italienisch und Ladinisch – eine bedeutende Rolle der Culturonda®. Neben den verschiedenen mittelalterlichen Kulturstätten des Landes, den verschiedenen Klöstern und Naturgärten und den vielen Bauernhöfen, erkunden Sie auf der Culturonda® auch die vielen kulinarischen Eigenheiten der diversen Landesteile.

 

Somit ist die Culturonda® eine einzigartige Kulturwanderung durch die Ferienregion Südtirol. Auch im Vinschgau befinden sich einige sehenswerte Stationen dieser Erlebniswanderung.

 

Culturonda®-Stationen im Vinschgau

 

Das Kloster Marienberg in Burgeis

Fast schon königlich erhebt sich das Kloster Marienberg über dem Dorf Burgeis und ist mit seiner Lage auf 1.340 Höhenmetern das höchstgelegene Benediktinerkloster in ganz Europa. Seit etwa dem 12. Jahrhundert wird das Mönchskloster von Ordensbrüdern der Benediktiner bewohnt und durchlebte eine facettenreiche Geschichte. Während sich im 18. Jahrhundert dort bereits ein Humanistisches Gymnasium befand, wurde es bereits im folgenden Jahrhundert durch die Bayern aufgehoben und die dort lebenden Mönche vertrieben. Nur einige Jahre später wurde es jedoch wiederhergestellt, das Gymnasium aber nach Meran verlegt.
Seit 2007 befindet sich im Erdgeschoss des Klosters ein öffentliches Museum, welches einen tieferen Einblick in Geschichte, Bräuche und Sitten dieses Ordensklosters gewährt.

 

Die Waalwege der Kulturregion Vinschgau

Eines der charakteristischsten Merkmale des Vinschgaus sind die schmalen Wanderwege entlang der jahrhundertealten Wasserläufe, der so genannten „Waale“. Diese Waalwege dienten den Menschen als Zugang zu den einstigen Bewässerungskanälen bis herauf ins 19. Jahrhundert. Ohne diese Kanäle wäre es im Laufe der Geschichte des klimatisch trockenen Vinschgaus niemals möglich gewesen Ackerbau zu betreiben.
Heute zählen die historischen Waalwege zu den beliebtesten Wanderwegen Südtirols, da sie vorwiegend eben verlaufen und somit auch für Familien mit Kindern geeignet sind.

 

Die Obstgärten des Vinschgaus

Obst- und Gemüseanbau sind einer der Hauptertragsquellen der Ferienregion Südtirol – auch im Vinschgau wird Obstbau betrieben. Hier zieren verschiedenste Apfelplantagen die gesamte Tallänge, die durch ihr mildes Klima ideal für den Anbau von Obst und Gemüse geeignet ist.
Doch nicht nur der Apfel, auch andere Obstsorten, die im Vinschgau angebaut werden, erfreuen sich eines hohen Anklangs im ganzen Land. So sind etwa auch die Palabirne oder die berühmte Vinschger Marille sehr beliebt.
Auf verschiedenen geführten Wanderungen können Sie die verschiedenen Plantagen besichtigen und dort mehr über die Geschichte des Obstanbaus im Vinschgau in Erfahrung bringen.

 

Sie sind auf den Geschmack gekommen? Dann fragen Sie gleich an für Ihren Frühsommer-Urlaub im Hotel Traube Post in Graun im Vinschgau – wir freuen uns auf Sie!