Die Entstehung des Reschensees

Der Turm im Wasser

Im Jahre 1949/50 wurden die Dörfer Graun und Reschen im Obervinschgau Opfer eines rücksichtslosen Stauprojektes.
Die Geschichte dieser Seestauung liest sich fast wie ein Krimi - es ist aber die Geschichte einer Katastrophe.

Dort wo sich heute der bekannte Reschensee ausbreitet, befand sich einst eine blühende Landschaft und das malerische Dorf Graun.
Erfüllt vom Durchzugsverkehr zwischen Bozen und Landeck, mit breitgiebeligen Gasthäusern, so der "Adler" (Warger) und die "Traube" (Reinhartl) - unser heutiges Hotel Traube Post - als Haltestelle für die Post. 163 Häuser sowie 523 ha fruchtbarer Kulturboden fielen den Fluten zum Opfer.

Über die Hälfte der 650 Bewohner von Graun mussten in die Fremde ziehen, rund 1.000 Menschen waren von der Katastrophe betroffen, 120 bäuerliche Betriebe verloren ihre Daseinsgrundlage, die fast ausschließlich an die Viehzucht geknüpft war. Der Kirchturm, der heute aus dem Reschensee ragt, ist das Einzige was vom ehemaligen Graun noch zu sehen ist.

Der mitten aus dem Wasser ragende Kirchturm von Altgraun erinnert, gleichsam als stumme Anklage, daran, um welchen nie zu bezahlenden Preis hier "Fortschritt" erkauft wurde.

» nähere Infos zur Geschichte des versunkenen Dorfes finden Sie hier.

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